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Hier erhalten Sie Antworten auf die meist gestellten Fragen.
Ist Bandscheibenvorfallprevention möglich?
In der ersten Phase des Bandscheibenleidens kommt es zu Kreuzschmerzen. Der
Grund sind Verspannungen jener Muskel, welche die Wirbelsäule bewegen. Jetzt
verabreichteRheumamittel reduzieren zwar den Schmerz, beseitigen allerdings
nicht immer die Ursache. Die Beweglichkeit der Wirbelsäule ist subjektiv nicht
wesentlich gestört, die Bewegungen laufen aber nicht optimal ab und belasten
mehr einzelne Bandscheiben und Gelenke. In dieser Phase ist meistens keine
Operation erforderlich. Sorgfältige Untersuchung und durch gezielte Heilgymnastik
Wiederherstellung des optimalen Bewegungsstereotyps der Wirbelsäule kann spätere
Bandscheibenschaden einschließlich Bandscheibenvorfall verhindern.
Wann ist die Bandscheibenoperation erforderlich?
Bei fortgeschrittenen Bandscheibenschaden wölbt sich die Bandscheibe in Spinalkanal
vor und drückt auf die Nervenwurzel. Die Leitfähigkeit des Nervs ist beeinträchtigt,
was in der Folge zu Gefühllosigkeit und eventuell auch zu Muskelschwäche führen
kann. In extremen Fällen entwickelt sich sogar Harnverhalten. Eine Operation
ist dann nicht mehr zu vermeiden.
Ihr Dr.Thomas Narovec
Ist Bandscheibenvorfallprevention möglich?
In der ersten Phase des Bandscheibenleidens kommt es zu Kreuzschmerzen. Der
Grund sind Verspannungen jener Muskel, welche die Wirbelsäule bewegen. Jetzt
verabreichteRheumamittel reduzieren zwar den Schmerz, beseitigen allerdings
nicht immer die Ursache. Die Beweglichkeit der Wirbelsäule ist subjektiv nicht
wesentlich gestört, die Bewegungen laufen aber nicht optimal ab und belasten
mehr einzelne Bandscheiben und Gelenke. In dieser Phase ist meistens keine
Operation erforderlich. Sorgfältige Untersuchung und durch gezielte Heilgymnastik
Wiederherstellung des optimalen Bewegungsstereotyps der Wirbelsäule kann spätere
Bandscheibenschaden einschließlich Bandscheibenvorfall verhindern.
Wann ist die Bandscheibenoperation erforderlich?
Bei fortgeschrittenen Bandscheibenschaden wölbt sich die Bandscheibe in Spinalkanal
vor und drückt auf die Nervenwurzel. Die Leitfähigkeit des Nervs ist beeinträchtigt,
was in der Folge zu Gefühllosigkeit und eventuell auch zu Muskelschwäche führen
kann. In extremen Fällen entwickelt sich sogar Harnverhalten. Eine Operation
ist dann nicht mehr zu vermeiden.
Was ist ein Gehirntumor?
Ein Gehirntumor ist eine Geschwulst, die durch unkontrolliertes Wachstum der
Gehirnzellen entsteht. Da im Gehirn unterschiedliche Zellenarten vorkommen,
sind die Gehirntumore eine inhomogene Krankheitsgruppe. Die Gehirntumore werden
allgemein nach biologischer Aktivität in gutartige und bösartige Tumore differenziert.
Eine andere Differenzierung erfolgt nach der Zellart , die zum Tumorwachstum
geführt hat.
Wie zeichnet sich ein Gehirntumor ab?
Die Symptomatik (=Zeichen) ist erstens durch Tumorgröße, zweitens durch Tumorlage
im Gehirn bestimmt. Der raumfordernde Effekt der größeren Tumore führt zu
einer Gehirndrucksteigerung, diese zeichnet sich durch Kopfschmerzen, Übelkeit,
Erbrechen und zuletzt durch Bewußtseinsstörung ab. Durch Druck bzw. Infiltration
der Gehirnbereiche durch den Tumor kommt es zu lageabhängigen Funktionsstörungen
des Nervensystems, wie z. B. Krämpfe, Halbseitenlähmung, Wortfindungsstörungen,
Sehstörungen, einseitige Hörverminderung, Schwindel oder psychische Veränderungen.
Es ist besonders darauf zu achten, daß ein Gehirntumor zu Änderungen des physischen
und psychischen Zustandes des Menschen führt. Auch der Charakter der bereits
bestehenden Beschwerden (wie z.B. migränöse Kopfschmerzen) kann sich durch
den Tumor ändern. Aus diesem Grund soll jede solche Zustandsänderung einer
ausführlichen Untersuchung unterzogen werden.
Kann ein Gehirntumor zuverlässig diagnostiziert werden?
Ja. Die Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRI) ermöglichen
zuverlässige Diagnosen der Gehirntumore. Jeder Patient mit Hinweise für einen
Gehirntumor soll einer CT- bzw. MRI-Untersuchung mit anschließender klinischer
Begutachtung durch einen Facharzt für Neurochirurgie unterzogen werden.
Die Einführung der CT und MRT hat zu revolutionären
Fortschritten der Gehirntumordiagnostik geführt. Sind ähnliche Fortschritte
auch im therapeutischen Bereich nachvollziehbar?
Die rasante Entwicklung der Computertechnologie hat auch zwei wesentliche
Fortschritte in der Gehirntumorbehandlung gebracht. Eine stereotaktische
Radiochirurgie ist eine neue, unblutige und effiziente Behandlungsmethode
zahlreicher Gehirntumore. Eine s.g. Neuronavigation ermöglicht durch
Projektion der bei MRI-Untersuchung gewonnenen Bilddaten im Operationsmikroskop
eine exakte Operationsplanung. Eine stereotaktische Radiochirurgie ist als
Methode seit mehr als 30 Jahren bekannt. Die rasche Entwicklung dieser Behandlungsmethode
wird seit ca. 10 Jahren durch die Computertechnologie ermöglicht. Bei dieser
unblutigen und den Patienten minimal belastende Methode werden die Röntgenstrahlen
aus mehreren Ebenen in den Tumor gezielt. Dabei erhält der Tumor die erforderliche
Strahlungsdosis, die gesunden benachbarten Gehirnstrukturen werden praktisch
nicht bestrahlt. Durch Strahleneinwirkung verliert der Gehirntumor seine biologische
Aktivität, die Tumorzellen sterben ab und der Tumor zerfällt. Bei der Neuronavigation
werden die durch eine MRI-Untersuchung gewonnenen Bilddaten rechnerisch bearbeitet
und als zweidimensionaler Plan in das Operations-mikroskop projiziert, sodaß
der günstigste Zugang zum Tumor gewählt und die Tumorgrenze markiert werden
kann. Die Neuronavigation ist somit eine technische Hilfe, die dem Operateur
eine sichere Gehirntumorresektion erlaubt.
Muß sich der Patient bei stereotaktisch-radiochirurgischer
Behandlung einer Narkose unterziehen?
Nein. Diese Methode ist für den Patienten körperlich weniger belastend als
eine Zahnbehandlung. Ein spezieller Zielring wird durch 4 Schrauben am Kopf
des Patienten in lokaler Betäubung fixiert und eine CT-Untersuchung durchgeführt.
Die gewonnenen Bilddaten werden computerisiert in eine dreidimensionale Darstellung
des Tumors und der Gehirnstrukturen umgewandelt. Auf der Basis dieser 3D-Darstellung
wird ein Linearbeschleuniger (=Strahlungsgerät) programmiert, der Patient
mit dem Zielring auf dem Bestrahlungstisch fixiert und gezielt bestrahlt.
Unmittelbar nach Behandlungsende wird der Zielring entfernt. Die stereotaktisch-radiochirurgische
Behandlung ist durch diese minimale Belastung auch für jene Patienten geeignet,
bei denen eine Narkose und Operation ein zu großes Risiko darstellen würde.
Aus Sicht des Patienten hat die stereotaktische Radiochirurgie
zahlreiche Vorteile, keine Operation und Narkose und damit verbundene mögliche
Komplikationen, sehr kurzer Spitalaufenthalt. Welche Nachteile bzw. Schwachpunkte
hat diese Behandlungsmethode gegenüber einer Operation?
Die stereotaktische Radiochirurgie ist als Behandlungsmethode für größere
Tumore mit Durchmesser von mehr als 3,5 cm und für diffus wachsende Tumore
nicht geeignet. Große Tumore müssen operativ entfernt werden. Allerdings können
manche große und schwer zugängliche Gehirntumore operativ verkleinert und
anschließend stereotaktisch-radiochirurgisch bestrahlt werden. Die stereotaktische
Radiochirurgie ersetzt also nicht das Skalpell, wie irrtümlich von einigen
Journalisten präsentiert, sie erweitert unsere Therapiemöglichkeiten der Gehirntumore.
Ein Spitalsaufenthalt beträgt bei stereotaktischer Radiochirurgie 1 bis 2
Tage.